Pflanzaktion der Gemeinderatskandidaten/innen

Veröffentlicht am 12.04.2019 in Wahlen

Zum Abschluss der Pflanzaktion gruppierten sich alle Teilnehmer um die Weidepflanze (Foto: Lotz)

Jahrzehntelang schmückten drei wunderschöne Trauerweiden den Stadteingang an der Tauber auf dem ehemaligen Ottogelände. Sie wurden vor zwei Jahren gefällt, und die Bauarbeiten an der Tauberphilharmonie begannen. Die SPD/UB-Stadtratsfraktion setzte vor kurzem – mit Billigung der Stadtverwaltung - an der Ausgleichsfläche an der Tauber hinter den Tennisplätzen eine neue Trauerweide und hatte dazu auch die Bürgerschaft eingeladen.  

Stadträtin Martina Seyfer skizzierte vor den zahlreich erschienenen Kandidatinnen und Kandidaten der SPD/UB für die Gemeinderatswahlen und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Historie der Pflanze: „Eine Weikersheimer Bürgerin hatte kurz vor der Fällaktion einen kleinen Zweig abgeschnitten und zu Hause als Steckling in einen Topf gesetzt.“ Durch ihre Pflege sei der Steckling zu einer Pflanze auf zwei Meter hochgewach-sen. Bei einem zufälligen Gespräch auf der Straße habe ihr die Bürgerin von ihrer Pflege einer jungen Weide erzählt. „Darauf habe ich die Idee gehabt, die kleine Weide im Bereich der Tauber anzupflanzen.“ Die Bürgerin habe sofort ihre Zustimmung gegeben. Und so bekomme eine der gefällten Weiden neues Leben.

Schnell machten sich einige Männer tatkräftig an die Arbeit. Hurtig hoben sie ein tiefes Pflanzloch aus, setzten die junge Weidepflanze ein, schaufelten die ausgegrabene Erde und Substrat in die Grube und traten den Boden fest.  Sie ummantelten den Stamm mit einer Wuchshülle, stellten ringsum ein Baumschutzgitter gegen Biberverbiss auf und bewässerten die Wurzeln der Pflanze kräftig mit Tauberwasser.

Zum Abschluss begossen alle Teilnehmer die erfolgreiche Pflanzaktion mit einem Glas Sekt. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hildegard Buchwitz-Schmidt wünschte der jungen Weide ein gutes Gedeihen. Sie betonte: „Mit dieser jungen Weide in ihrem zarten Grün schaffen wir in Weikersheim eine, wenn auch kleine, ökologische Ausgleichsmaßnahme.“

                                                                                      

 

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