2 weitere Weiden hinter den Tennisplätzen gepflanzt

Veröffentlicht am 21.11.2019 in Fraktion

Egon Blum, Anja Lotz und Günter Köhnlechner beim Pflanzen der Weiden

Im Frühjahr dieses Jahres hatte der SPD-Ortsverein zusammen mit den Gemeinderatskandidaten der SPD/UB eine Weide an der Böschung der Tauber-Retentionsfläche hinter den Tennisplätzen gepflanzt. Sie sollte an die drei schönen Trauerweiden erinnern, die jahrzehntelang den Stadteingang an der Tauber schmückten und im Zusammenhang mit dem Bau der Tauberphilharmonie gefällt wurden. Eine Weikers-heimer Bürgerin hatte zuvor von den alten Weiden einen kleinen Zweig als Steckling abgeschnitten und zu Hause zu einer Pflanze von zwei Metern Höhe hochgezogen.

Egon Blum aus Weikersheim gefiel diese Aktion der SPD so sehr, dass er sich entschloss, zwei weitere Trauerweiden zu besorgen und sie im Umfeld zu setzen. Er wandte sich mit seiner Idee an die SPD/UB-Stadtratsfraktion. Diese begrüßte seinen Plan und holte bei der Stadtverwaltung die Genehmigung ein.

Beim Pflanzen der jungen Weiden unterstützten vor kurzem die Stadträte Anja Lotz und Günter Köhnlechner den Initiator Egon Blum. Man hob zwei Pflanzgruben aus, schlug jeweils einen Stab zur Befestigung der Pflanzen in den Boden, setzte diese in die ausgegrabenen Löcher, füllte sie wieder zu, trat den Boden fest, begoss sie reichlich mit Tauberwasser und formte auch einen Gießrand. Zum Schluss wurden im Bereich jeder Pflanze zwei Pflöcke eingerammt, an denen der Befestigungsstab mit Stricken festgebunden wurde. Es wurde auch ein Baumschutzgitter gegen einen möglichen Biberverbiss angebracht.

Im Gespräch mit den beiden Stadträten teilte Egon Blum sein eigentliches Anliegen mit: „Mich hat es geschmerzt, dass die drei Trauerweiden am Stadteingang gefällt wurden. Deshalb war es mir wichtig, dass dieses frühere Trio an der Retentionsfläche neues Leben bekommt.“ Und Anja Lotz, die Vorsitzende der SPD/UB-Fraktion, betonte: „Mit diesen drei jungen Weiden haben wir in Weikersheim eine ökologische Ausgleichsmaßnahme geschaffen. Damit erhalten wir einen natürlichen Kreislauf, weil wir aus den alten Pflanzen neues Leben schaffen.“

 

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