Inzidenzüberschreitung 200 - Maßnahmeninitiative SPD

Veröffentlicht am 29.03.2021 in Aktuelles

SPD Main-Tauber-Kreis                                                                                                                             26.03.2021

 

Eine Inzidenz von 200 erfordert weitere Maßnahmen, Initiative der Kreis-SPD

 

Der Main-Tauber-Kreis hat eine Inzidenz von über 200. Damit zählt er in Baden-Württemberg zu den vier Landkreisen mit den höchsten Werten. Ein weiterer Anstieg ist zu befürchten.

Mit einer gemeinsamen Initiative wurden jetzt Anja Lotz, die Bundestagskandidatin, Ute Schindler-Neidlein, Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Thomas Kraft SPD-Kreisvorsitzender aktiv. Sie wenden sich an Landrat Frank, den Leiter des Coronakrisenstabs Christoph Schauder und den SPD-Betreuungsabgeordneten Georg Nelius.

Die aktuelle Entwicklung bereite Sorgen. Sie sehen die dringende Notwendigkeit weitere Maßnahmen zu ergreifen. Lösungsvorschläge wurden gemacht und um Unterstützung gebeten.

 

Beim Wert von 100 wurden die Maßnahmen der Notbremse in Kraft gesetzt. Den Menschen und Gewerbetreibenden wird dadurch weiterhin Disziplin und Geduld abverlangt. Das ist unumgänglich.

Es ist anzuerkennen, dass diese Disziplin und Geduld weit überwiegend auch aufgebracht wird.

Dennoch herrscht natürlich Unzufriedenheit und Unsicherheit.  

Bei über 200 Fällen sind bisher keine besonderen Maßnahmen vorgesehen.

Die SPD Main-Tauber fordert aus diesem Anlass das Ergreifen von Maßnahmen, die schneller aus der Pandemie herausführen. Der Inzidenzwert von 200 muss ein Alarmzeichen und starkes Argument sein.

Die Schlüssel zum Überwinden der Pandemie lieget beim Testen und Impfen.

Im Main-Tauber-Kreis gibt es eine Reihe von kommunalen Testzentren. Dieses Angebot sollte flächendeckend und ausreichend zur Verfügung stehen. Das Landratsamt sollte koordinieren und dafür sorgen, dass Lücken geschlossen werden. Tübingen kann dafür ein gutes Vorbild sein.

Beim Impfen haben wir leider einen Engpass in der Versorgung mit Impfstoff.

Dafür sind offensichtlich Europa, Bund und Land zuständig. Das können wir vor Ort nicht beeinflussen. Abhilfe ist versprochen.

Bei einer Inzidenz von 200 mit steigender Tendenz ist das allerdings geboten besondere Überlegungen anzustellen und Initiativen zu ergreifen.

Wir halten es für notwendig, dass bei der Versorgung mit Impfstoff der Inzidenzwert berücksichtigt wird. Dafür gilt es sich einzusetzen. Politisch und auf dem Verwaltungsweg.

Was wir machen können ist die Logistik für Impfungen in höherer Zahl vorzubereiten.

Das kann die Ausweitung des Kreisimpfzentrum, z.B. in Form einer Zweigstelle sein.

Lösung kann auch die Erhöhung der Impfteams oder die Einbeziehung der Hausärzte sein.

Die Einwohner des nördlichen Kreises beispielsweise benötigen auf Grund der Fahrzeiten drei Stunden für eine einzige Impfung. In vielen Familien kommt es auf Grund der unterschiedlichen Impfberechtigungen zu vier Fahrten um ein Ehepaar zu versorgen. Das ist als Vergleich dem logistischen Aufwand für dezentrale Impfungen heranzuziehen.

 

 

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