Kreisdelegiertenversammlung SPD Main-Tauber

Veröffentlicht am 11.10.2020 in Aktuelles

Die SPD Main-Tauber traf sich im Edelfinger Hof Bad Mergentheim zur Kreisdelegiertenkonferenz. Thomas Kraft, Vorsitzender der SPD Main-Tauber, hieß die Teilnehmer willkommen bat eindrücklich darum, das Hygienekonzept ernst zu nehmen. Es folgte eine Schweigeminute für die verstorbenen Genoss*innen im Kreis. Sie waren Leistungsträger der Partei und der Bürgergemeinschaft im Landkreis. 

Anschließend führte Thomas Kraft die Konstituierung der Versammlung durch. Aufgaben wurden verteilt. Darunter neben der Protokollführung durch Xenia Heckmann, der Mandatsprüfung und der Zählkommission, Kathrin Rappert und Julian Zwerger als Versammlungsleitung. Es ist Tradition bei der SPD, dass die Leitungsfunktionen auf diesen Konferenzen von den Anwesenden gewählt werden. 

Es folgten Rechenschaftsberichte des Vorstands durch Thomas Kraft und durch den Kassenwart Günter Brix. Kraft betonte in seinem Bericht, dass man die formulierten Ziele seiner Bewerbungsrede 2019 im Fokus habe und auf einem guten Weg sei.
„Wir sind Volkspartei, kümmern uns um die Anliegen der Bürger*innen und die Zukunftsthemen.
Wir sind verankert in der Gesellschaft und relevanter Partner. Wir haben Gestaltungs- und Durchsetzungskraft. Auch heute wird wieder ein guter Tag für die Sozialdemokratie im Main-Tauber-Kreis!“ führte Kraft aus.

Er blickte auf das zurückliegende Arbeitsjahr zurück. Kreisvorstands- und Kreisausschußsitzungen, Teilnahme an Versammlungen der Ortsvereine und eine Reihe Termine auf Landeseben fanden statt. Die Kreis-SPD beteilige sich auch dort aktiv. 

Er dankte Anthony Richey-Sawyer für die Aktivierung der Homepage. 

Ausgelöst durch Corona haben die digitalen Veranstaltungen zugenommen. Das habe man auf allen Ebenen und Kanälen genutzt. So sei es zwischenzeitlich Standard, dass die Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Bojans mit Kreisvorständen und auch mit Mitgliedern direkt konferieren. 

Kraft sprach sich mit Nachdruck für den flächendeckenden Breitbandausbau aus und forderte Anschlüsse mit ausreichend Geschwindigkeit als Grundversorgung, wie Wasser und Strom.  Die Bedeutung dessen habe sich besonders während des Homeoffice und des Homeschoolings gezeigt. Sollte das nicht gelingen, werde der ländliche Raum abgehängt. 

Eine Reihe von Veranstaltungen machten deutlich, wie engagiert die Kreis-SPD ist. So habe man das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ aufgegriffen, eine Klausur der Landtagsfraktion im Kreis begleitet und sei gemeinsam mit den JUSOS im Netzwerk gegen Rechts aktiv gewesen. 
Es gebe aktive Arbetisgemeinschaften wie JUSOS und die ASF, Arbeitsgemeinschaft für sozialdemkratische Frauen, sei ebenfalls wieder auf dem Weg. 

Im Anschluss fand die Wahl für die Kassenprüfung statt, die fortan von Martina Seyfer und Gernot Seitz übernommen wird.

Hiernach stellte Kraft den Vorschlag zur Änderung der Satzung vor. Diese soll ermöglichen, dass die Nominierung der Landtags- und Bundestagskandidat*innen in einer Kreismitgliederversammlung vorgenommen werden darf. Jedes Mitglied könne sich daran beteiligen. Das ist direkte Demokratie innerhalb der Partei. Nach einer Aussprache wurde die Satzungsänderung einstimmig angenommen.

Der Kreisverband sprach sich für eine Evakuierung des Flüchtlingslagers Moria aus. Beantragt wurde eine entsprechende Resolution aus der Mitte der Konferenzteilnehmer. Das Lager solle aufgelöst werden und die Geflüchteten in Deutschland aufgenommen werden. Einer europäischen Lösung stünde das nicht entgegen. Jetzt sei aber ein schneller humanistischer Akt gefordert. Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Darüber hinaus sei eine Spendenaktion in Vorbereitung. Die Resolution geht an Josip Juratovicz, Mitglieder des Bundestages aus Heilbronn und Betreuungsabgeordneter der SPD für den Main-Tauber-Kreis.
 

 

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