Weihnachtsrede

Veröffentlicht am 21.12.2022 in Aktuelles

SPD/UB Fraktion                            Gemeinderat                         Weikersheim

                                                                                                             

                                                                                                                                             Weikersheim, den 13.12.2022

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates, der Verwaltung,

sehr geehrte Herren Ortsvorsteher,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Schuppert,

uns allen ist bewusst, wir leben in wirren und schwer beunruhigenden Zeiten. Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht. Noch nie waren so viele Menschen vom Hungertod bedroht. Noch nie haben wir in unserer modernen Zeit eine weltweite Pandemie erlebt, die viele Einzelschicksale fordert und die Weltwirtschaft schwer beeinträchtigt.

Überall, wo wir in der Welt auch hinblicken, sehen wir Gewalt, Ungerechtigkeit, Armut und Leid. Der Krieg in der Ukraine führt uns allzu deutlich vor Augen, was es bedeutet in Freiheit leben zu dürfen.

Und auch bei uns sind immer mehr Menschen von großen finanziellen Sorgen getroffen. Den Gang zur Tafel oder in die Suppenküche treten mittlerweile die an, die bisher noch so über die Runden gekommen sind. Das Wohlfahrtsystem mit seinen vielen freiwilligen Helfer*innen ächzt unter den Herausforderungen und droht ohne finanzielle Hilfe zu kollabieren.

Unser Klima zeigt uns auf, dass unsere Rücksichtslosigkeit im Umgang mit unserer Erde dramatische Folgen hat. „Die Menschheit behandle die Natur wie eine Toilette und begehe damit stellvertretend Suizid“, verkündete jüngst der UN-Generalsekretär Guterres auf dem Weltnaturgipfel. Und er forderte alle Länder auf, „die Orgie der Zerstörung müsse beendet und es müsse Frieden mit der Natur geschlossen werden“.

Betrachten wir all das Geschehen um uns herum, so sollten wir uns glücklich schätzen, denn wir leben in einem Land, das nicht vom Krieg heimgesucht wird.

Wir sollten uns glücklich schätzen, denn wir leben in einem Land, in dem wir unsere freie Meinung äußern dürfen.

Wir sollten uns glücklich schätzen, denn wir leben in einem Land in dem die Bundesregierung sehr viel unternimmt, um die Folgen der Inflation und der Energiekrise einzudämmen sowie die Auswirkungen des Klimawandels in den Griff zu bekommen.

Und wir sollten uns glücklich schätzen, denn wir haben seit Februar dieses Jahres einen jungen Bürgermeister, der sich Tag und Nacht für uns und unsere Stadt einsetzt. Wie oft sehen wir bis spät in die Nacht, egal ob unter der Woche oder am Wochenende, seine Silhouette hinter den beleuchteten Fenstern seines Büros.

Ja, wir alle haben Wünsche an unsere Stadt. Doch viele unserer Probleme treten in den Hintergrund angesichts der großen Herausforderungen, denen sich die Weltengemeinschaft stellen muss.

Es bedarf unser aller Zutun, unserer Solidarität und unserer Hilfsbereitschaft, um in eine friedliche, gerechte und lebenswerte Zukunft zu gelangen.

Viele Menschen unserer Stadt tragen mit ihrer Arbeit und ihrem Ehrenamt bereits dazu bei. Ihnen allen sind wir zu tiefem Dank verpflichtet.

Lassen Sie uns demütig und dankbar in die Weihnachtszeit gehen, schätzen wir die Zeit mit unseren Familien und Freunden, genießen wir unsere wunderschöne Heimat.

Mit diesen Gedanken wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gesunden Start in das Neue Jahr,

Ihre

SPD/UB Fraktion

 

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