Am 8. März sind Landtageswahlen. Für den Main-Tauber-Kreis kandidiert Can Kurter.
Zum SPD-Ortsverein Weikersheim gehören auch Igersheim und Niederstetten.
Niederstetten ist durch Klaus Lahr im Vorstand vertreten
Weitere Informationen zum Vorstand finden sie hier
Für unseren Ortsverein ist der Betreuungsabgeordnete im deutschen Bundestag Herr Lars Castellucci.
03.03.2026 | Aus dem Parteileben von Can Kurter
Bei der Jahresversammlung der SPD Main-Tauber durfte ich eine besonders schöne und zugleich sehr bedeutende Aufgabe übernehmen: die Ehrung langjähriger Mitglieder unserer Partei. Geehrt wurden Genossinnen und Genossen, die der Sozialdemokratie seit 10, 25, 40 oder sogar 50 Jahren die Treue halten.
Diese Jubiläen stehen für weit mehr als nur eine Zahl. Sie stehen für Jahrzehnte des Engagements, der Überzeugung und der Verbundenheit mit den Werten der Sozialdemokratie. Viele der Geehrten haben unsere Partei über lange Zeit aktiv begleitet, politische Debatten mitgestaltet und sich vor Ort für eine gerechtere Gesellschaft eingesetzt.
Wenn man sich vor Augen führt, welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in diesen Jahrzehnten stattgefunden haben, wird die Bedeutung einer so langen Mitgliedschaft besonders deutlich. Einige unserer Jubilare sind der SPD bereits beigetreten, als Deutschland noch durch den Kalten Krieg geprägt war. Sie haben die Zeit der Entspannungspolitik, den Fall der Mauer und die deutsche Einheit erlebt und sich auch in den Jahren danach immer wieder für Fortschritt, sozialen Zusammenhalt und Demokratie engagiert.
Gerade in einer Zeit, in der sich politische Rahmenbedingungen schnell verändern und gesellschaftliche Herausforderungen immer komplexer werden, ist eine solche langjährige Verbundenheit mit einer demokratischen Partei alles andere als selbstverständlich. Sie zeugt von Haltung, von Verantwortungsbewusstsein und von dem festen Glauben daran, dass politische Beteiligung etwas bewirken kann.
Solche Ehrungen machen deutlich: Unsere Demokratie lebt vom Engagement vieler Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einzusetzen.
Dafür möchte ich allen Geehrten meinen herzlichen Dank aussprechen. Ihre jahrzehntelange Treue zur Sozialdemokratie ist nicht nur ein Zeichen persönlicher Überzeugung, sondern auch ein starkes Fundament für die Zukunft unserer Partei.
Herzlichen Dank für eure langjährige Unterstützung und euer Engagement für die Sozialdemokratie!
27.02.2026 | Wahlkampftagebuch von Can Kurter
Bei der Podiumsdiskussion in Laudenbach wurde deutlich: Der ländliche Raum ist keine Fußnote der Landespolitik. Er ist Lebensraum, Wirtschaftsstandort und Heimat vieler engagierter Menschen.
Gerade im Main-Tauber-Kreis – dem größten Flächenlandkreis Baden-Württembergs – zeigt sich, wie entscheidend funktionierende Strukturen sind. Längere Wege und dünnere Strukturen machen Mobilität, medizinische Versorgung, Bildungsangebote und digitale Infrastruktur zu echten Standortfragen.
Unsere Haltung ist klar:
Der ländliche Raum braucht mehr als gute Worte – er braucht verlässliche Investitionen und politische Priorität.
Wir stehen für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land.
Das heißt für uns:
Verlässlicher ÖPNV und gute Straßen
Sicherung von Krankenhäusern und Ärzteversorgung
Glasfaser in jedem Ortsteil
Unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe brauchen Planungssicherheit, weniger Bürokratie und faire Rahmenbedingungen. Landwirtschaft ist Zukunft – wirtschaftlich, ökologisch und regional verwurzelt.
Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen.
Wir sichern Unterricht, stärken Schulen personell und sorgen für moderne Ausstattung. Gleichzeitig behandeln wir berufliche und akademische Bildung gleichwertig. Jeder Weg verdient Respekt – und Unterstützung.
Unser Ziel: Junge Menschen sollen auch im ländlichen Raum beste Perspektiven haben.
Sicherheit ist Voraussetzung für Freiheit.
Wir statten Polizei und Justiz modern und digital aus und handeln konsequent gegen Extremismus. Der Rechtsstaat muss überall handlungsfähig sein – auch im ländlichen Raum.
Kommunen brauchen Spielraum statt immer neuer Aufgaben ohne Gegenfinanzierung. Für uns gilt: „Wer bestellt, bezahlt.“
Wir investieren in Schiene, Straße und Digitalisierung – konsequent und flächendeckend. Stillstand ist keine Option.
Demokratie lebt vom Vertrauen. Deshalb setzen wir uns für mehr direkte Mitbestimmung ein – unter anderem für die Direktwahl der Landräte. Verantwortung gehört in die Hände der Bürgerinnen und Bürger.
25.02.2026 | Aktuelles
Am Freitag, den 6. März 2026 veranstaltet der SPD-Ortsverein einen Infostand zur Landtagswahl. Von 11:00 bis 15:00 Uhr können Sie sich an der Stadtmauer in Weikersheim über das Wahlprogramm und die Ziele der SPD informieren. Zur Stärkung gibt es "rote Wurst".
Falls Sie den SPD-Landtagskandidaten Can Jerome Kurter noch nicht kennengelernt haben, können Sie ihn am Stand treffen. Can Jerome Kurter und die Weikersheimer SPD freuen sich auf viele interessante Gespräche.
24.02.2026 | Wahlkampftagebuch von Can Kurter
Gemeinsam mit Isabel Cademartori, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, war ich zu einem intensiven Austausch mit der Stadtverwaltung in Freudenberg vor Ort. Solche Gespräche sind für uns kein Pflichttermin – sie sind Grundlage politischer Arbeit. Denn gute Verkehrspolitik entsteht nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Menschen, die die Situation täglich erleben.
Im Mittelpunkt des Termins stand die geplante Ortsumgehung Kirschfurt–Freudenberg mit neuer Mainbrücke. Wer die aktuelle Lage kennt, weiß, wie dringend hier gehandelt werden muss:
Die enge Ortsdurchfahrt führt regelmäßig zu gefährlichen Verkehrssituationen.
Fehlende oder unzureichende Gehwege schränken die Sicherheit insbesondere für Kinder und ältere Menschen ein.
Unübersichtliche Kreuzungsbereiche erhöhen das Unfallrisiko.
Regelmäßige Rückstaus – besonders am Bahnübergang – belasten Anwohnerinnen und Anwohner täglich.
Diese Situation bedeutet nicht nur Stress und Zeitverlust für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch eine spürbare Minderung der Lebensqualität für die Menschen vor Ort.
Eine leistungsfähige Umgehungsstraße mit einer modernen Mainbrücke kann hier echte Entlastung schaffen: weniger Durchgangsverkehr im Ortskern, mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger, bessere Planbarkeit für Unternehmen und eine nachhaltige Stärkung der regionalen Infrastruktur.
Für uns ist klar: Infrastrukturpolitik muss langfristig gedacht werden. Das bedeutet konkret:
Bestehende Infrastruktur erhalten und modernisieren, bevor sie zum Sanierungsfall wird.
Verkehrsströme sinnvoll lenken, um Ortskerne zu entlasten und Sicherheit zu erhöhen.
Kommunen bei Planung und Finanzierung verlässlich unterstützen, damit Projekte nicht an bürokratischen oder finanziellen Hürden scheitern.
Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, ohne Qualität, Umweltstandards oder Bürgerbeteiligung zu vernachlässigen.
Gerade im ländlichen Raum zeigt sich, wie entscheidend funktionierende Infrastruktur ist. Mobilität ist hier keine Lifestyle-Frage, sondern Voraussetzung für Teilhabe: für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Ausbildungsplatz. Gleichzeitig sind leistungsfähige Verkehrswege ein zentraler Standortfaktor für mittelständische Betriebe und Handwerksunternehmen.
Neben der Verkehrssituation haben wir auch über die geplanten Windparks in der Region gesprochen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein zentraler Baustein für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.
Unser Ansatz ist dabei klar:
Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Akzeptanz müssen Hand in Hand gehen.
Das heißt konkret:
Beteiligungsmodelle für Kommunen und Bürgerinnen und Bürger stärken,
transparente Planungsprozesse gewährleisten,
wirtschaftliche Vorteile sichtbar in der Region verankern.
Wer hier investiert, soll auch hier Arbeitsplätze schaffen und kommunale Einnahmen sichern. Nur so entsteht langfristige Akzeptanz.
Starke Kommunen brauchen verlässliche Partner – im Land und im Bund. Projekte wie die Ortsumgehung Kirschfurt–Freudenberg zeigen, dass gute Politik auf drei Ebenen gleichzeitig arbeiten muss: lokal, landesweit und bundespolitisch.
Unser Anspruch ist es, konkrete Probleme pragmatisch zu lösen und gleichzeitig die großen Zukunftsfragen mitzudenken. Lebensqualität, wirtschaftliche Perspektiven und Klimaschutz dürfen kein Widerspruch sein – sie gehören zusammen.
Dafür stehen wir im kontinuierlichen Austausch mit Städten und Gemeinden – und dafür arbeiten wir an Lösungen, die heute entlasten und morgen Perspektiven schaffen.
22.02.2026 | Aktuelles von SPD Main-Tauber-Kreis
Die SPD Main-Tauber veranstaltet eine Kreismitgliederversammlung. Sie findet statt am Montag, den 02.03.2026 um 18:30 Uhr im Gasthaus Linde, Bad-Mergentheim Wachbach. Es stehen die üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung. Neben den Rechenschaftsberichten werden politische Schwerpunktthemen diskutiert.
20.02.2026 | Projekte von Can Kurter
Vor einigen Wochen durfte ich in einer Pflegeeinrichtung in Creglingen hospitieren und den Alltag vor Ort intensiv begleiten. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig bewegt.
Beeindruckt hat mich nicht nur die hohe Professionalität und das Engagement der Pflegekräfte. Besonders berührt hat mich die Lebensfreude der Bewohnerinnen und Bewohner: Trotz gesundheitlicher Einschränkungen waren Energie, Humor und echtes Interesse am Miteinander spürbar. Diese Begegnungen zeigen eindrücklich, was Pflege wirklich bedeutet.
Pflege ist weit mehr als reine Versorgung. Es geht um Würde, Teilhabe und Lebensqualität – bis ins hohe Alter.
Im anschließenden Austausch mit dem Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg haben wir deshalb konkret darüber gesprochen, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind:
bessere Arbeitsbedingungen und spürbare Entlastung im Pflegealltag
eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung statt kurzfristiger Projektförderung
Stärkung der Ausbildung und nachhaltige Sicherung des Fachkräftenachwuchses
stärkere Unterstützung für pflegende Angehörige
Entlastung der Kommunen beim Aufbau stabiler Pflege- und Versorgungsstrukturen
Gerade im ländlichen Raum ist Pflege eine zentrale Säule unserer Daseinsvorsorge. Sie darf nicht vom Engagement Einzelner abhängen, sondern braucht klare politische Prioritäten und nachhaltige Rahmenbedingungen.
Mein herzlicher Dank gilt dem Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg sowie der Jugendhilfe Creglingen 1952 für die wertvollen Einblicke und den offenen, konstruktiven Austausch.
17.02.2026 | Wahlkampftagebuch von Can Kurter
Während anderswo Fasching gefeiert wurde, stand im Main-Tauber-Kreis der politische Austausch im Mittelpunkt. Beim traditionellen Heringsessen durften wir mit Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, eine starke Stimme der Bundespolitik bei uns begrüßen.
Das große Interesse hat gezeigt, wie sehr die Themen bewegen: Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein volles Haus und beste Voraussetzungen für einen intensiven Austausch.
Deutlich wurde: Wir sind keine Gut-Wetter-Demokratinnen und Demokraten. Gerade wenn es schwierig wird, braucht es klare Haltung, soziale Verantwortung und politische Verlässlichkeit.
Im Zentrum der Diskussion standen faire Löhne, stabile Renten und ein bürgerfreundliches, verlässliches Sozialsystem. Es ging um notwendige Reformen – aber auch um die klare Botschaft, dass Veränderungen nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden dürfen.
Die Gespräche waren offen, engagiert und von gegenseitigem Respekt geprägt. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen einzubringen, Fragen zu stellen und kritisch nachzufragen. Genau dieser direkte Dialog ist entscheidend, um Politik nah bei den Menschen zu gestalten.
Herzlichen Dank an alle Gäste für die starke Beteiligung und die lebendige Diskussion. Gemeinsam setzen wir uns für soziale Sicherheit und faire Perspektiven in unserer Region ein.
14.02.2026 | Wahlkampftagebuch von Can Kurter
Am Valentinstag waren wir mit unserem Infostand auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim präsent – mit roten Nelken, frischen Crêpes und heißem Kaffee.
Vor allem aber waren wir dort, um zuzuhören.
Das Interesse war groß, die Gespräche offen, ehrlich und vielfältig. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen, Ideen und auch kritischen Fragen mit uns zu teilen. Genau dieser direkte Austausch ist uns wichtig: Politik lebt vom Dialog – nicht nur in Sitzungsräumen, sondern mitten auf dem Marktplatz.
Solche Begegnungen zeigen, wie wertvoll persönliche Gespräche sind. Sie schaffen Vertrauen, stärken den Zusammenhalt und helfen uns, konkrete Impulse für unsere politische Arbeit vor Ort mitzunehmen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die stehen geblieben sind, mitdiskutiert oder einfach einen Kaffee mit uns getrunken haben. Wir freuen uns auf die nächsten Begegnungen!
| Besucher: | 411260 |
| Heute: | 95 |
| Online: | 1 |